GbP 3-2020 Wagner

Erkennen und Widersprechen

Karoline Wagner über Antisemitismus in der Medizin

Antisemitismus ist nicht einfach gegen Jüdinnen und Juden gerichteter Rassismus. Antisemitismus existiert in vielen Formen und entsteht aus unterschiedlichen Motivationen. Auf jeden Fall ist er nach wie vor präsent nicht nur in der deutschen Gesellschaft. In einer Zeitschrift, die sich Rassismus in der Medizin widmet, verdient Antisemitismus einen eigenen Beitrag. Die Autorin möchte, dass wir hier erwähnen, dass sie Jüdin ist.

Der Antisemitismusbeauftrage der Bundesregierung, Felix Klein, plädierte vor Kurzem dafür, die Rolle der Medizin im Dritten Reich in die Ärztliche Approbationsordnung aufzunehmen. Angehende Mediziner*innen, so Klein, wüssten nicht genug über die menschenverachtenden Experimente und die systematische Verdrängung der jüdischen Ärztinnen und Ärzte (Jüdische Allgemeine 2020a). Felix Kleins Idee ist gut, hat aber einen Haken: Beschränkt man sich auf eine Auseinandersetzung mit Antisemitismus in der Medizin während der NS-Zeit, entsteht der Eindruck, dass dieses Problem auch wirklich in der Vergangenheit liegt. Dies ist nicht der Fall, wie ich im Folgenden unter zwei Aspekten zeigen möchte: antisemitische Diskriminierung innerhalb des Gesundheitssystems und antisemitische Verschwörungstheorien in Bezug auf die Covid-19-Pandemie.

Antisemitische Diskriminierung im Gesundheitssystem

Das Simon Wiesenthal Center veröffentlicht jährlich eine Liste der zehn schlimmsten antisemitischen Vorfälle weltweit (Simon Wiesenthal Center 2019). Über die Objektivität einer solchen Liste lässt sich vermutlich streiten. Schließlich gibt es keine internationale Abscheulichkeits-Skala. Aber vielleicht sind diese Vorfälle als Indikatoren zu sehen, in welchen gesellschaftlichen Bereichen und in welchen Formen sich Antisemitismus ereignet. Vorfälle im medizinischen Umfeld sind auf dieser Worst-of Liste häufig vertreten. Diese Vorfälle richten sich teils gegen jüdische Ärzt*innen, z. B. am Karolinska Universitätskrankenhaus in Stockholm (sonst eher für die Vergabe von Nobelpreisen bekannt) (Stavrou 2018), aber auch gegen jüdische Patient*innen. So weigerte sich ein belgischer Arzt, einer 90-jährigen jüdischen Frau mit gebrochener Rippe zu helfen. Seine Bemerkung: »Schickt sie für ein paar Stunden nach Gaza, dann ist sie den Schmerz schon los.«

Bisher nicht auf die Liste geschafft hat es die US-amerikanische Ex-Ärztin Lara Kollab, die zwischen 2011 und 2017 unter einem Pseudonym eine ganze Reihe von antisemitischen Tweets veröffentlichte: »Haha, igitt, ich werde allen Juden absichtlich die falschen Medikamente geben«, sei hier stellvertretend zitiert. Lara Kollab ist jetzt ihre ärztliche Zulassung los (Wolf 2020). Ein Hannoveraner Allgemeinarzt, der eine antisemitische Website betrieb und in einem Buch von »jüdischen Arschkriechern« und »schmarotzenden jüdischen und zionistischen Ratten« schrieb, hat seine Approbation anscheinend noch, lediglich aus der AfD musste er bisher austreten (Jüdische Allgemeine 2020b).

Um diesen Einzelberichten eine Größenordnung zu geben, würde ich an dieser Stelle eigentlich gerne eine Statistik zu antisemitischen Vorfällen im medizinischen Bereich präsentieren, jedoch scheint keine Statistik Antisemitismus im medizinischen Bereich als Analysekategorie zu erfassen. Eine Studie der Universität Bielefeld über »Jüdische Perspektiven auf Antisemitismus in Deutschland« lässt jedoch vermuten, dass dies durchaus sinnvoll wäre: Im qualitativen Studienteil berichteten Interviewpartner*innen über antisemitische Erfahrungen in kinderärztlichen Praxen, aber auch im Umgang mit älteren jüdischen Patient*innen, denen unterstellt wird, sich kränker auszugeben, als sie sind (Bernstein et al. 2017). Der quantitative Studienteil befragte Menschen zu den Folgen erlebter Antisemitismuserfahrungen. Hier gaben ca. 40% der Befragten an, ihre jüdische Identität nunmehr häufig zu verstecken, 12% sagten aus, in Folge von Antisemitismus körperlich oder seelisch erkrankt zu sein.

Diese Zahlen zeigen ein Dilemma: Antisemitismus macht krank. Wer krank ist, sollte zum Arzt gehen. Aber ob der eigene Arzt Antisemit ist, erfährt man eventuell erst, wenn man sich dort als jüdisch outet. Die Wahrscheinlichkeit ist leider nicht gering, denn jeder vierte Deutsche hegt antisemitische Überzeugungen (Kornelius 2019).

Eine häufige Coping-Strategie von Antisemitismus-Betroffenen besteht darin, Orte und Situationen zu meiden, bei denen sie mit Judenfeindlichkeit rechnen. Für den medizinischen Bereich ist dies jedoch keine realistische Option, zumal in den aktuellen Statistiken auch Fälle von extremer Gewalt vertreten sind. Extreme Gewalt bezeichnet »physische Angriffe oder Anschläge, die den Verlust von Menschenleben zur Folge haben können oder schwere Körperverletzungen darstellen.« (Bundesverband der Recherche- und Informationsstellen Antisemitismus e.V. (Bundesverband RIAS) 2019). Die Opfer dieser Taten sind höchstwahrscheinlich auf medizinische und psychologische Hilfe angewiesen, eine Vermeidung des medizinischen Bereichs steht für sie nicht zur Wahl.

Das Verstecken der jüdischen Identität kann aber auch medizinische Folgen haben: Denn manchmal wäre es relevant zu wissen, dass ein*e Patient*in jüdisch ist. Inzidenzen für erblichen Brustkrebs (Rubinstein 2004), erbliches Ovarialkarzinom (Robles-Díaz et al. 2004) sowie manche genetischen Erkrankungen (Charrow 2004) sind in bestimmten jüdischen Gruppen wesentlich höher als in der Gesamtbevölkerung. Wenn jedoch Patient*innen aus Angst vor Antisemitismus ihr Judentum beim Arzt verbergen müssen – oder vielleicht erst gar nicht zu diesen gehen – geht diese Information verloren.

Antisemitische Verschwörungstheorien in Bezug auf die Covid-19-Pandemie

Zurzeit sind antisemitische Taten in Deutschland dramatisch im Anstieg, in Bayern hat sich die Zahl der polizeilich erfassten antisemitischen Straftaten im Vergleich zum Vorjahr um 40% erhöht (Süddeutsche Zeitung 2020). Dazu tragen viele Vorfälle im Umkreis von Corona-Demos bei (Taz 2020). Die Verknüpfung von Antisemitismus und medizinischen Verschwörungstheorien hat eine lange Geschichte: Im Mittelalter waren es die Pest und vergiftete Brunnen, heutzutage sind laut manchen holocaustleugnenden »Hy­gie­ne-Demonstrant*innen« Juden angeblich an der Verbreitung des Corona-Virus schuld (Reisin et al. 2020). Auf Corona-Demos werden judenfeindliche Symbole und Sprüche verwendet, in online Memes wurden Infizierte sogar dazu aufgerufen, absichtlich in Supermärkten auf koscheres Essen zu husten, um möglichst viele Juden »zurück« anzustecken. Englischsprachige Antisemit*innen nennen das den »Holocough«, die hohen Todesraten in den jüdischen Gemeinden Europas und der USA feiern sie als Erfolg (Community Security Trust CST 2020). 

Bei diesen Anti-Corona-Protesten sind auch einige Ärzt*innen zugegen, die als medizinische Expert*innen fungieren und sich vor einem offen rechtsextremen Publikum gegen Corona Schutzmaßnahmen aussprechen. Manche Arbeitgeber sehen diese Freizeitaktivität als Ausübung der Meinungsfreiheit, in die man sich nicht einmischen will (Ottersbach 2020). Andere zeigen sich mit einem Davidstern auf dem »Ungeimpft« steht. Letztere sind Corona-Skeptiker*innen und Verschwörungstheoretiker*innen. Sie befürchten, von Entwicklern eines Impfstoffes unterdrückt und letztendlich zwangsgeimpft zu werden, und sehen sich damit in der gleichen Rolle wie die verfolgten Jüd*innen während des Dritten Reichs. Auch das Tragen von Schutzmasken wird dem gelben Stern, den Jüd*innen zur Zeit des Nationalsozialismus an der Kleidung befestigen mussten, gleichgesetzt. (Jansen 2020). Der zukünftige Impfstoff und der Mund-Nasenschutz, die beide Menschenleben schützen sollen, werden hier also mit dem Symbol verglichen, das während der NS-Zeit Menschen für den Genozid markierte. Dies ist eine Verharmlosung des NS-Regimes, eine Verdrehung historischer Fakten und eindeutig antisemitisch. Es zeigt außerdem, dass auch akademisch und medizinisch gebildete Leute nicht vor medizinischem Irrglauben und antisemitischen Verschwörungstheorien gefeit sind.

Gegenwartsbezogene Auseinandersetzung mit Antisemitismus

Eine Lösung für dieses Problem muss bereits im Medizinstudium ansetzen. Dazu schlage ich folgende Strategie vor: Statt sich auf eine historische Auseinandersetzung mit dem Thema zu beschränken, muss zukünftigen Ärzt*innen klargemacht werden, dass Antisemitismus in der Medizin kein Thema der Vergangenheit ist. Dazu ist ein Mindestwissen über das Judentum und aktuelles jüdisches Leben in Deutschland notwendig. Des Weiteren müssen die nötigen Kenntnisse vermittelt werden, um Antisemitismus zu identifizieren und antisemitische Verschwörungstheorien zu widerlegen. Außerdem müssen Unterstützungsmöglichkeiten und Ressourcen für Betroffenen bereitgestellt werden.

Fazit

Antisemitismus gehört mit ca. vier antisemitischen Straftaten pro Tag in Deutschland längst wieder zum Alltag (Jansen 2018) und findet auch im Gesundheitssystem statt. Das Problembewusstsein dafür zu stärken, den Handlungswillen einzelner und der Organe der ärztlichen Selbstverwaltung zu fördern und allgemein die Zivilcourage zu stärken, sind daher wichtige Anliegen. Der Fokus des neuen Lernzielkataloges Medizin auf die Vermittlung von »Haltungen« bietet hier tatsächlich auch Ansatzpunkte. Daher ist Felix Kleins Idee zu begrüßen, bedarf aber dringend der Erweiterung auf die gegenwartsbezogene Auseinandersetzung mit Antisemitismus in der Medizin, die Studierende dazu befähigt, Antisemitismus zu erkennen und zu widersprechen.

Dies schafft die Grundlage, um sich als fertige Ärzt*innen klar gegen Antisemitismus im Berufsalltag positionieren zu können. Dazu bedarf es auch der Unterstützung durch Arbeitgeber sowie der Ärztekammern. Diese sollten auch diskutieren, welche »Freizeitaktivitäten« vielleicht doch nicht als konsequenzlose Ausübung der Meinungsfreiheit zu werten sind.

Karoline Wagner studiert Humanmedizin an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg. Sie ist Doktorandin am Institut für Medizinische Epidemiologie, Biometrie und Informatik und promoviert zum Thema »Sozialraumanalyse der Kindergesundheit in Halle (Saale)«.  

Literaturverzeichnis

Bernstein, J.; Hövermann, A.; Jensen, S.; Zick, A.: „Jüdische Perspektiven auf Antisemitismus in Deutschland. Ein Studienbericht für den Expertenrat Antisemitismus“, Institut für interdisziplinäre Konflikt- und Gewaltforschung Universität Bielefeld, 2017

Bundesverband der Recherche- und Informationsstellen Antisemitismus e.V. (Bundesverband RIAS) (Hg.): „Bericht dokumentierter antisemitischer Vorfälle 2019“, Berlin 2019

Charrow, Joel: „Ashkenazi Jewish genetic disorders”, in: Familial cancer 3 (3-4), S. 201–206. DOI: 10.1007/s10689-004-9545-z, 2004

Community Security Trust CST (Hg.): “Coronavirus and the plague of antisemitism”, 1586276450. CST Research Briefing, 2020, zuletzt geprüft am 03.09.2020

Jansen, Frank: „Pro Tag im Schnitt vier antisemitische Straftaten. Im vergangenen Jahr stellte die Polizei insgesamt 1453 antisemitische Delikte fest.“ „Die Dunkelziffer dürfte beträchtlich höher sein", sagt Bundestagsvizepräsidentin Petra Pau“, Hg. v. Der Tagesspiegel. Online verfügbar unter https://www.tagesspiegel.de/politik/hass-gegen-juden-in-deutschland-pro-tag-im-schnitt-vier-antisemitische-straftaten/20949750.html, 2018, zuletzt aktualisiert am 11.02.2018, zuletzt geprüft am 04.09.2020

Jansen, Frank: „Protest mit Judenstern gegen den Staat. Antisemitismus bei Corona-Leugnern“, Hg. v. Der Tagesspiegel. Online verfügbar unter https://www.tagesspiegel.de/politik/antisemitismus-bei-corona-leugnern-protest-mit-judenstern-gegen-den-staat/25806326.html, 2020, zuletzt aktualisiert am 06.05.2020, zuletzt geprüft am 04.09.2020

Jüdische Allgemeine (Hg.) (2020a): „Ärzte sollen mehr über NS-Zeit wissen. Felix Klein: Zu viele haben unzureichende Kenntnisse über Missbrauch der Medizin im Dritten Reich“, Unter Mitarbeit von kann, 2020a, Online verfügbar unter https://www.juedische-allgemeine.de/politik/aerzte-sollen-mehr-ueber-ns-zeit-wissen/?q=medizin, zuletzt aktualisiert am 14.08.2020, zuletzt geprüft am 02.09.2020

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Kornelius, Stefan: „Jeder vierte Deutsche denkt antisemitisch“, Jüdischer Weltkongress, 2019, in: Süddeutsche Zeitung, 23.10.2019. Online verfügbar unter https://www.sueddeutsche.de/politik/antisemitismus-deutschland-juedischer-weltkongress-1.4652536, zuletzt geprüft am 02.09.2020

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Reisin, Andrej; Schneider; Martin: "‘Hygiene-Demo‘ in Berlin: Juden angeblich Schuld an Corona“, Hg. v. Das Erste Panorama, 2020, Online verfügbar unter https://daserste.ndr.de/panorama/aktuell/Hygiene-Demo-in-Berlin-Juden-angeblich-Schuld-an-Corona,antisemitismus228.html, zuletzt aktualisiert am 06.05.2020, zuletzt geprüft am 04.09.2020

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Süddeutsche Zeitung (Hg.): „Zahl der antisemitischen Straftaten in Bayern deutlich gestiegen. Fast 300 der Straftaten rechnet das Innenministerium dem rechten politischen Spektrum zu. Der Anstieg sei besorgniserregend, sagte ein Sprecher - rund 40 Prozent mehr als im Vorjahr“, 2020, Online verfügbar unter https://www.sueddeutsche.de/bayern/bayern-antisemitismus-straftaten-anstieg-1.4800595, zuletzt aktualisiert am 16.02.2020, zuletzt geprüft am 03.09.2020

Taz (Hg.): „Antisemitismus und Verschwörungstheorien: Schuster warnt vor Coronademos“, 2020, Online verfügbar unter https://taz.de/Antisemitismus-und-Verschwoerungstheorien/!5710885/, zuletzt aktualisiert am 01.09.2020, zuletzt geprüft am 03.09.2020

Wolf, Rachel: “Ex-Cleveland Clinic resident makes antisemitic posts, has license revoked”. “hahha ewww. ill purposely give all the yahood [Jews] the wrong meds…,” Kollab tweeted in January 2012. Hg. v. The Jerusalem Post. Jerusalem. Online verfügbar unter https://www.jpost.com/diaspora/antisemitism/ex-cleveland-clinic-resident-makes-antisemitic-posts-has-license-revoked-639543, zuletzt geprüft am 02.09.2020

(aus: Gesundheit braucht Politik. Zeitschrift für eine soziale Medizin, Schwerpunkt: Rassimus im Gesundheitswesen, Nr. 3, Oktober 2020)


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