GbP 1-2020 FIAN

Einsatz für das Recht auf Nahrung

Die internationale Menschenrechtsorganisation FIAN mit Mitgliedern in über 50 Ländern setzt sich seit 1986 dafür ein, dass alle Menschen frei von Hunger leben und sich selbst ernähren können. Die Arbeit von FIAN basiert auf dem internationalen Menschenrechtssystem der Vereinten Nationen, insbesondere dem UN-Sozialpakt. FIAN ist eine basisorientierte Mitgliederorganisation, die unabhängig von Parteien, Kirchen, Unternehmen oder Regierungen ist und Beraterstatus bei den Vereinten Nationen innehat. Neben dem Dachverband FIAN International gibt es Sektionen in 20 Ländern.

FIAN Deutschland fordert insbesondere die Verantwortung deutscher Politik und deutscher Unternehmen für das weltweite Menschenrecht auf Nahrung ein. FIAN betreibt umfassende Vor­ort-Recherchen (z.B. in Sambia, Uganda, Brasilien, Paraguay und Kambodscha), reagiert bei akuten Menschenrechtsverletzungen mit Eilaktionen und Advocacyarbeit, informiert die Vereinten Nationen und unterstützt Betroffene. Durch Bildungs- und Öffentlichkeitsarbeit informiert FIAN die Öffentlichkeit über das Recht auf Nahrung. FIAN ist in vielen Verbänden und Netzwerken aktiv und bringt dort Knowhow und aktuelle Fallberichte ein – hierzu zählen das Forum Menschenrechte, das Forum Umwelt und Entwicklung, VENRO, der »Arbeitskreis Welternährung« der Bundesregierung, das Netzwerk Corporate Accountability (CorA) sowie die Kampagne Meine Landwirtschaft.

FIAN Deutschland besteht aus rund 1.300 Mitgliedern, aus Lokalgruppen und Arbeitskreisen, einem ehrenamtlichen Vorstand und der Geschäftsstelle in Köln. Hinzu kommen viele Aktive, die sich an Eilaktionen beteiligen, Vorträge halten, beraten, übersetzen, spenden oder FIAN auf andere Weise unterstützen. Oberstes Gremium ist die jährliche Mitgliederversammlung.
Interessent*innen senden wir gerne ausführliche Informationen zu:

Weitere Hintergründe unter: www.fian.de

(aus: Gesundheit braucht Politik. Zeitschrift für eine soziale Medizin, Schwerpunkt: Medizinische Versorgung von Geflüchteten, Nr. 1 März 2020)


vdaeae verein

Verein demokratischer Ärztinnen und Ärzte
Gesundheit braucht Politik wird vom ärztlichen Berufsverband vdää herausgegeben, der sich als Alternative zu standespolitisch wirkenden Ärzteverbänden versteht.

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